Ticken eineiige Zwillinge tatsächlich gleich?

Seit langen Zeiten stellen sich ForscherInnen die Frage, wodurch die Persönlichkeit eines Menschen bestimmt wird. Dabei beleuchtet die Wissenschaft Aspekte aus der unmittelbaren Umwelt, der frühen Kindheit und die Erbanlagen. Um diese Frage endgültig klären zu können, bedient sich die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten an Informationen einer ganz bestimmten Menschengruppe, Weiterlesen…

Den Synapsen bei der Arbeit zusehen

Wie schaffen es Gehirne, aktuelle Sinnesreize, zurückliegende Erfahrung und zukünftige Verhaltensoptionen zu integrieren? Und was tragen einzelne Nervenzellen, ihre Synapsen und neuronalen Schaltkreise dazu bei? Wie bilden sich neuronale Schaltkreise in der Entwicklung des Tieres und welche Formen der Plastizität ermöglichen es, das Verhalten adaptiv durch Lernen zu optimieren? Großartige Weiterlesen…

Schülerin ©Juraj Varga

Intelligenter Stift hilft Kindern beim Lernen?

Ein 3-jähriges Bildungs-Projekt soll Kindern beim Lernen helfen: Im ersten Schritt wollen die Forscher*innen die Aktivitäten und Verhaltensmuster der Nutzer*innen mit Sensoren beobachten und so einen gemeinsamen Erfahrungsschatz von Mensch und Technik aufbauen. Anschließend sollen die Nutzerdaten mit Hilfe von KI so verdichtet werden, dass personalisierte Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Weiterlesen…

Evolution

Die Entstehung des modernen Gehirns

Das heutige menschliche Gehirn ist vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren als die Steinwerkzeug-Kulturen in Afrika zusehends komplexer wurden. Bereits kurze Zeit später breiteten sich die neuen Homo-Populationen bis nach Südostasien aus, wie die großartigen WissenschafterInnender Universität Zürich anhand computertomografischer Analysen von fossilen Schädeln erforschen konnten. Modernes Weiterlesen…

Brain ©VSRao (Pixabay)

Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren

Der Lobulus parietalis inferior ist ein Teil des Parietallappens unseres Gehirns und mit ihm werden verschiedene Gehirnfunktionen in Zusammenhang gebracht zB: der Wahrnehmung von Emotionen in Gesichtsmimiken, dem Körperbild, der Sprache, dem Lesen und Schreiben und mathematischen Kalkulationen. Der Lobulus parietalis inferior (IPL) Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all Weiterlesen…

Perspektive Flur ©PIRO4D (Pixabay)

Wie das Gehirn sich selbst überlistet, um Tiefe wahrzunehmen

Prof. Dr. Zhaoping Li vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen erforscht anhand von Stereogrammen, wie verschiedene Gehirnareale bei der Verarbeitung visueller Reize zusammenwirken. Ihre neue Studie, die nun in der Fachzeitschrift Vision Research erschienen ist, zeigt, dass bestimmte widersprechende visuelle Signale für die Wahrnehmung von räumlicher Tiefe vom Gehirn unterdrückt Weiterlesen…

sitzende traurige Frau mit Blick auf den Boden

Online-Behandlung gegen Depression

Ihr Alltag fühlt sich leer an und Sie haben das Gefühl, jegliche Lebensfreude verloren zu haben? Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover hat nun Strategien, Tipps und konkrete Übungen erarbeitet, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, wie Sie auch online erfolgreiche Unterstützung erhalten können. Studie untersucht Erfolgsfaktoren für Nutzung internetbasierter Psychotherapie Depressive Weiterlesen…

Kind hält sich Ohren zu

Tinnitus – das schreckliche Summen im Ohr

Das Hörzentrum in unserem Gehirn ist ein biologischer Hochleistungsrechner, der nie Pause macht: Rund um die Uhr analysiert und verarbeitet es die eintreffenden Klangmuster – sogar wenn wir schlafen. Es ist in der Lage, unwichtige Geräusche herauszufiltern. Auf diese Weise schützt uns unser Hörzentrum vor Reizüberflutung. Aber wie schafft es Weiterlesen…

Silhouetten zwei Köpfe mit Bäumen symbolisch für Neuronenverbindungen im Gehirn

Neuronale Wälder im Gehirn

Lange wurde die Bildung von Neuronen (Nervenzellen) und Blutgefäßen getrennt voneinander betrachtet. Die Forschung der letzten Jahre hat jedoch gezeigt, dass es Signale gibt, die Zellen beider Systeme beeinflussen können. Die immer sensitiveren und spezifischeren Untersuchungsmethoden erlauben es inzwischen, selbst geringe Mengen eines Proteins zu detektieren, das zuvor nicht hätte Weiterlesen…