Evolution

Die Entstehung des modernen Gehirns

Das heutige menschliche Gehirn ist vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren als die Steinwerkzeug-Kulturen in Afrika zusehends komplexer wurden. Bereits kurze Zeit später breiteten sich die neuen Homo-Populationen bis nach Südostasien aus, wie die großartigen WissenschafterInnender Universität Zürich anhand computertomografischer Analysen von fossilen Schädeln erforschen konnten. Modernes Weiterlesen…

Magical ©Merlin Lightpainting (Pixabay)

Wo geht es hin?

Das menschliche Gehirn nimmt Änderungen unserer eigenen Bewegungen wahr, bevor diese ins Bewusstsein dringen. Das versetzt uns in die Lage, die Bewegungsrichtung nötigenfalls blitzschnell anzupassen, unabhängig von unserer Aufmerksamkeit. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Marburger Forschungsgruppe aus der Neurophysik durch Experimente mit menschlichen Versuchspersonen, deren Resultate sich auch auf Rhesusaffen übertragen Weiterlesen…

Frau "Gehirnrauschen" ©Gerd Altmann (Pixabay)

Wie das „Rauschen“ im Gehirn unser Verhalten beeinflusst

Die neuronale Aktivität des Gehirns ist unregelmäßig und ändert sich von einem Moment zum nächsten. Bisher wurde angenommen, dass dieses scheinbare „Rauschen“ auf zufällige natürliche Schwankungen oder Messfehler zurückzuführen ist. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben jedoch gezeigt, dass diese neuronale Variabilität einen einzigartigen Einblick in die Funktionsweise des Gehirns Weiterlesen…

Perspektive Flur ©PIRO4D (Pixabay)

Wie das Gehirn sich selbst überlistet, um Tiefe wahrzunehmen

Prof. Dr. Zhaoping Li vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen erforscht anhand von Stereogrammen, wie verschiedene Gehirnareale bei der Verarbeitung visueller Reize zusammenwirken. Ihre neue Studie, die nun in der Fachzeitschrift Vision Research erschienen ist, zeigt, dass bestimmte widersprechende visuelle Signale für die Wahrnehmung von räumlicher Tiefe vom Gehirn unterdrückt Weiterlesen…

Illustration - Kopf im Profil und dargestellten Gehirn

Wird dein Gehirn auch alt?

Vera F. Birkenbihl hat die Bildung neuer Hirnstammzellen „Neurogenese“ genannt. Schon weit früher hat man erforscht, dass das Wachsen neuer Hirnstammzellen möglich ist, wenn man:1. Täglich etwas Neues lernt2. Sozialkontakte pflegt und3. Körperlich aktiv bleibt.Nun haben Schweizer Wissenschafter*innen geforscht, wie darüberhinaus alternde Stammzellen reaktiviert werden können. Alternde Stammzellen des Gehirns Weiterlesen…

Kind hält sich Ohren zu

Tinnitus – das schreckliche Summen im Ohr

Das Hörzentrum in unserem Gehirn ist ein biologischer Hochleistungsrechner, der nie Pause macht: Rund um die Uhr analysiert und verarbeitet es die eintreffenden Klangmuster – sogar wenn wir schlafen. Es ist in der Lage, unwichtige Geräusche herauszufiltern. Auf diese Weise schützt uns unser Hörzentrum vor Reizüberflutung. Aber wie schafft es Weiterlesen…

Silhouetten zwei Köpfe mit Bäumen symbolisch für Neuronenverbindungen im Gehirn

Neuronale Wälder im Gehirn

Lange wurde die Bildung von Neuronen (Nervenzellen) und Blutgefäßen getrennt voneinander betrachtet. Die Forschung der letzten Jahre hat jedoch gezeigt, dass es Signale gibt, die Zellen beider Systeme beeinflussen können. Die immer sensitiveren und spezifischeren Untersuchungsmethoden erlauben es inzwischen, selbst geringe Mengen eines Proteins zu detektieren, das zuvor nicht hätte Weiterlesen…

Illustration - Nervenbahnen im Gehirn

Fehlerhafte Qualitätskontrolle im Gehirn

Proteine die „Werkzeuge“ unserer Zellen Proteine können ihre lebenswichtigen Aufgaben in unseren Zellen nur ausführen, wenn sie in ihre ganz spezielle 3D-Struktur gefaltet werden. Damit dabei nichts schiefgeht, wird dieser Vorgang streng überwacht.  Die Auswirkung einer fehlerhaften Qualitätskontrolle zeigt sich zum Beispiel in der Ablagerung falsch gefalteter Proteine bei neurodegenerativen Weiterlesen…