Perspektive Flur ©PIRO4D (Pixabay)

Wie das Gehirn sich selbst überlistet, um Tiefe wahrzunehmen

Prof. Dr. Zhaoping Li vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen erforscht anhand von Stereogrammen, wie verschiedene Gehirnareale bei der Verarbeitung visueller Reize zusammenwirken. Ihre neue Studie, die nun in der Fachzeitschrift Vision Research erschienen ist, zeigt, dass bestimmte widersprechende visuelle Signale für die Wahrnehmung von räumlicher Tiefe vom Gehirn unterdrückt Weiterlesen…

Illustration - Kopf im Profil und dargestellten Gehirn

Wird dein Gehirn auch alt?

Vera F. Birkenbihl hat die Bildung neuer Hirnstammzellen „Neurogenese“ genannt. Schon weit früher hat man erforscht, dass das Wachsen neuer Hirnstammzellen möglich ist, wenn man:1. Täglich etwas Neues lernt2. Sozialkontakte pflegt und3. Körperlich aktiv bleibt.Nun haben Schweizer Wissenschafter*innen geforscht, wie darüberhinaus alternde Stammzellen reaktiviert werden können. Alternde Stammzellen des Gehirns Weiterlesen…

Kind hält sich Ohren zu

Tinnitus – das schreckliche Summen im Ohr

Das Hörzentrum in unserem Gehirn ist ein biologischer Hochleistungsrechner, der nie Pause macht: Rund um die Uhr analysiert und verarbeitet es die eintreffenden Klangmuster – sogar wenn wir schlafen. Es ist in der Lage, unwichtige Geräusche herauszufiltern. Auf diese Weise schützt uns unser Hörzentrum vor Reizüberflutung. Aber wie schafft es Weiterlesen…

Silhouetten zwei Köpfe mit Bäumen symbolisch für Neuronenverbindungen im Gehirn

Neuronale Wälder im Gehirn

Lange wurde die Bildung von Neuronen (Nervenzellen) und Blutgefäßen getrennt voneinander betrachtet. Die Forschung der letzten Jahre hat jedoch gezeigt, dass es Signale gibt, die Zellen beider Systeme beeinflussen können. Die immer sensitiveren und spezifischeren Untersuchungsmethoden erlauben es inzwischen, selbst geringe Mengen eines Proteins zu detektieren, das zuvor nicht hätte Weiterlesen…

Illustration - Nervenbahnen im Gehirn

Fehlerhafte Qualitätskontrolle im Gehirn

Proteine die „Werkzeuge“ unserer Zellen Proteine können ihre lebenswichtigen Aufgaben in unseren Zellen nur ausführen, wenn sie in ihre ganz spezielle 3D-Struktur gefaltet werden. Damit dabei nichts schiefgeht, wird dieser Vorgang streng überwacht.  Die Auswirkung einer fehlerhaften Qualitätskontrolle zeigt sich zum Beispiel in der Ablagerung falsch gefalteter Proteine bei neurodegenerativen Weiterlesen…

Neuronen ©Colin Behrens (Pixabay)

Künstliche Intelligenz entschlüsselt neuronalen Code

Obwohl Neurowissenschaftler immer größere Datensätze aus dem Gehirn aufnehmen, können sie viele der darin enthaltenen Informationen, den neuronalen Code, bislang nicht entschlüsseln. Ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften hat nun ein künstliches neuronales Netzwerk entwickelt, das in der Lage ist, automatisch neuronale Rohdaten zu Weiterlesen…

Child ©Ulrike Mai (Pixabay)

Wie Viren das wachsende Gehirn schädigen

Ein Forscher*innenteam am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – erforscht an sogenannten Organoiden, wie manche Viren schwere Fehlbildungen im menschlichen Gehirn auslösen können, mit dem Ziel neue Therapieansätze gegen Infektionen und deren Folgen zu entwickeln.Das berichtet das Team rund um Jürgen Knoblich aktuell im Weiterlesen…

Brain ©GR_Image (Pixabay)

The Clinical Neuroscience of Lateralization

Ein neues wissenschaftliches Werk von und für Neurowissenschafter*innen beschäftigt sich damit, wie weit Links-Rechts-Unterschiede im Gehirn Einfluss auf psychische Krankheiten oder Hirnfunktionsstörungen haben. Ihre Erkenntnisse geben Hilfeleistungen bei Erkrankungen wie zB. Dyslexie, Schizophrenie, die Parkinson-Krankheit bis hin zur Multiplen Sklerose – allerdings ist auf diesem Feld noch vieles unerforscht. Buch: Weiterlesen…

Computerspielen ©Felix Lichtenfeld (Pixabay)

Computerspielen: Die zwei Seiten der Medaille

Die Pro- und Contra-Meinungen zum Thema Computerspielen sind relativ festgefahren. Die Gegner*innen meinen, dass Computerspielen dem Menschen schadet, abhängig macht und soziale Einsamkeit fördert. Die „Pro’s“ sind der Meinung, dass es das logische Denken und die Hand-Augen-Koordination fördert – wohlweise immer abhängig davon, welche Spiele gespielt werden. Eine neue Studie Weiterlesen…

Brain ©VSRao (Pixabay)

Wie das Kleinhirn unsere Gefühle beeinflusst

Bis vor kurzem dachte man, dass das Kleinhirn (Cerebellum) nur für die Kontrolle des flüssigen Bewegungsablaufes zuständig ist. Dazu gehörten das Gleichgewichtsgefühl und die Kontrolle der gesamten Motorik durch das Aufrechterhalten eines  normalen Muskeltonus. Eine neue Forschungsstudie an der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat allerdings Bahnbrechendes entdeckt. Einfluss des Kleinhirns auf unsere Emotionen Weiterlesen…