Der Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“, der sich aus den Universitäten Hildesheim, Frankfurt und Bielefeld zusammensetzt, hat Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren befragt und zeigt auf, wie es den jungen Menschen geht und welche Botschaften sie haben:

Jugendliche und junge Erwachsene haben nicht den Eindruck, dass ihre Interessen in der derzeitigen Krise zählen. Sie nehmen nicht wahr, dass ihre Sorgen gehört werden und sie in die Gestaltungsprozesse eingebunden werden. Diese Tendenz wird deutlich. Die Studien-Ergebnisse geben aber auch einen Einblick in die Vielfalt jugendlichen Daseins.

Über die Befragung JuCo zeigt sich, dass die jungen Menschen ihre Situationen unterschiedlich einschätzen und nicht von einer generellen Position der Jugendlichen ausgegangen werden kann. Hier werden dennoch abschließend einige markante Aspekte noch einmal hervorgehoben. Sie sind weiter zu diskutieren und politisch zu beachten: Reduktion der jungen Menschen auf Schüler*innen – die funktionieren sollen „Es wird häufig in der Politik darüber diskutiert, was mit den Schulen, den Schülern und dem Unterrichtsstoff passieren soll. Aber wir (also die Schüler) werden nie gefragt, also es wird nicht gefragt, ob bzw. was für Lösungsideen wir haben oder was wir für das Beste halten oder was wir uns wünschen.“

Genaue Ergebnisse der bundesweiten Studie JuCo finden Sie hier:
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-10782


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